Suche

Daniel Keil

Jetzt im Buchhandel: Kritik der Extremismustheorie / Extrem unbrauchbar

Mit einem Beitrag von mir zur Herkunft des Hufeisenmodells jetzt im Buchhandel erhältlich:

Extrem unbrauchbar. Über Gleichsetzungen von links und rechts

Radiobeitrag im ORF über Solidarität

Gestern lief im ORF-Radio eine Sendung über Solidarität von Sabrina Adlbrecht, zu der ich auch ein paar Sätze beigesteuert habe. Sie kann noch eine Woche hier angehört werden: https://oe1.orf.at/player/20191028/574823

Tagung in Wien am 7. Oktober

Quo Vadis Partizipation und Solidarität?

Weit gefasst verweist Partizipation auf die Einbeziehung von Individuen und Kollektiven in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse. Welche Solidaritäten daraus entstehen und welche Solidaritäten zu Mitbestimmung bzw. Beteiligung beitragen, wird kontrovers diskutiert. Ziel dieser Veranstaltung ist der Austausch zwischen Forschung und Praxis zum breiten Themenfeld Partizipation und Solidarität. Es erwarten Sie Kurzpräsentationen und Diskussion wissenschaftlicher Befunde zu den Bereichen Solidarität in der Arbeitswelt und Bürgerbeteiligung. Die Basis bilden laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte und Dissertationen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen.

Datum und Ort

Montag, 7. Oktober 2019, 10.00 – 17.00 Uhr
Technisch-Gewerbliche Abendschule (TGA), Hörsaal B 402, 4. Stock
Plößlgasse 13, 1040 Wien

Programm

10:00 Uhr: Begrüßung
Josef Wöss, AK Wien, Annika Schönauer, FORBA

10:15 – 11:30 Uhr: Solidarität in Arbeit und Betrieb, Teil 1

– „Isolation is not good for me“: kollektive Handlungsfähigkeit bei PlattformarbeiterInnen in der Wiener Essenszustellung
Benjamin Herr, Universität Wien

– Transnationale Solidarität in multinationalen Unternehmen?
Christin Üyük, Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen

– Einflussfaktoren und soziale Räume für Solidarität in Zeiten der Individualisierung. Betriebliche Beispiele von Solidarität und der Einfluss der Gewerkschaftsschule
Christine Esterbauer, Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB)

11:30 – 11:45 Uhr: Pause

11:45 – 13:00 Uhr: Solidarität in Arbeit und Betrieb, Teil 2

– Arbeitsbedingungen von Beschäftigten mit und ohne Betriebsrat in Österreich: Ergebnisse des EWCS 2015
Bettina Stadler, Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA)

– Betriebsrätegesetz – 100 Jahre Missverständnis
Martin Müller, Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB)

– Wohlfahrtsstaat aus Sicht von Erwerbstätigen aus ländlich geprägten Regionen in Österreich
Hubert Eichmann, Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA)

13:00 Uhr: Mittagsbuffet

14:00 – 15:15 Uhr: Solidarität und Bürgerbeteiligung, Teil 1

– Rechte Strategien in der Krise der Demokratie: Krisenperpetuierung und Pseudopartizipation
Daniel Keil, Universität Köln

– Solidarität als Strukturelement politischer Bewegungen
Johanna Bröse, Universität Köln

– Weder über- noch untersozialisiert. Partizipation und Solidarität am Beispiel Solidarischer Landwirtschaft
Sabine Gruber, Universität Trier und Gemeinwesenarbeiterin, Wien

15:15 Uhr: Pause

15:30 – 17:00 Uhr: Solidarität und Bürgerbeteiligung, Teil 2

– Gelingfaktoren für die Einbindung von vulnerablen Zielgruppen in Entscheidungsprozesse
Berenike Ecker, Zentrum für Soziale Innovation (ZSI), Wien

– Co-Creation in der Stadtplanung: Partizipation & Solidarität 2.0? Erfahrungen aus dem Horizon 2020 Projekt SUNRISE
Lukas Franta & Nadine Haufe, TU Wien

– Mapping Social Architecture – Transformative Praxen globaler Raumproduktion oder: Wie mich eine Fußgängerbrücke mit Anti-Minen AktivistInnen solidarisierte
Marlene Wagner, TU Wien und buildCollective NPO

Der Besuch dieser SOZNET-AK* Veranstaltung ist kostenlos!

Anmeldung bitte hier.

Freie Assoziation erschienen

Unter dem Titel „Wolfsgeheule“ ist die neueste Ausgabe der Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie Freie Assoziation erschienen. Die Ausgabe behandelt im Schwerpunkt türkischen Nationalismus. Einen der Haupttexte – den von Mihri Özdogan „zur Genese der Nationform zwischen Subjektivität und Geschichte“ – habe ich kommentiert.

Daniel Keil 2019: Praxis, säkularisierte Religion und Geschlecht, in: Freie Assoziation 21(2), 72-74

Vorschau: Neuerscheinung im Oktober zur Kritik der Extremismustheorie

Im Oktober erscheint im Verbrecherverlag ein Sammelband mit dem Titel „Extrem unbrauchbar“ (hrsg. von T, Uhlig und K. Rhein) zur Kritik der Extremismustheorie mit einem kleinen Text von mir zur Herkunft des Hufeisentheorems.

Alle wichtigen Informationen hier: https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1008

 

9.5. Kassel: „Welches Europa wollen wir?“

9.5.2019 um 19 Uhr im Großen Saal der VHS
Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel

MAXIMILIAN PICHL wird im ersten Teil seines Beitrags einige Mythen
widerlegen, die die Aufnahme von Flüchtlingen als „Herrschaft des
Unrechts“ (Horst Seehofer) kritisiert haben. Anschließend werden die
Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen auf Europa und die
Drittstaaten im Globalen Süden untersucht. Eine These lautet dabei,
dass die Asylrechtsverschärfungen und die Auslagerung des
Flüchtlingsschutzes ganz wesentlich zu einem autoritären Rechtsruck
beitragen.

Die Ausführungen von DANIEL KEIL werden den Focus auf die Europawahl im
Mai 2019 werfen. Im Zentrum stehen dabei die potentiellen Veränderungen
in der Zusammensetzung des Parlaments und die Bedeutung der erwarteten
Stärkung rechter Parteien. Die transnationale und europäische
Zusammenarbeit (neu)rechter Parteien und außerparlamentarischer
Akteur*innen wurde bisher häufig unterschätzt. Der Beitrag versucht
eine Einschätzung dieser Prozesse zu geben.

Unkostenbeitrag 5 €, kostenlos für Schüler*innen und Studierende

http://www.cercle-francais-kassel.de/Programme

Mi, 17.04., 19 – 21 Uhr: „Take back Control“? Die (neue) Rechte, die „konservative Revolution“ und die Frage des Rechtsstaats

Kritische Jurist*innen Leipzig / Campus Augustusplatz / HS 11

Der Vortrag wird versuchen, das Politikverständnis der (neuen) Rechten und ihre Strategien in der Krise der Europäischen Union herauszuarbeiten. Eine wichtige Rolle spielen hierbei Bezugnahmen auf die sog. Konservative Revolution. Dies muss zudem in den Entwicklungen von (Rechts)Staatlichkeit verortet werden. Hierdurch sollen einige Lücken in der Auseinandersetzung mit (neu)rechten Akteur*innen diskutiert und der Blick auf mögliche Gegenstrategien erweitert werden. Ref: Daniel Keil

Mehr Informationen hier

22. Antifaschistische Sozialkonferenz in Hannover

Freitag, 08.02. und Samstag, 09.02.2019

Pavillon, Lister Meile 4, 30167 Hannover

„Solidarität statt Spaltung“ Der gesellschaftliche Rechtsruck als praktische Herausforderung

Samstag 9.02.2019 ab 10h30:

VORTRÄGE UND DISKUSSION:
Hauptsache Veränderung?!
Einblicke in die Sozialpolitik der türkis-blauen Regierung in Österreich
Judith Götz
Rechte Europaprojekte und Möglichkeiten des Widerstande
Daniel Keil
Mehr Informationen hier, Flyer hier

 

DVPW-Kongress 2018

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑