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Daniel Keil

Jetzt Erschienen: Keil/Wissel (Hrsg.): Staatsprojekt Europa

Alle Informationen hier: https://nomos-shop.de/Keil-Wissel-Staatsprojekt-Europa/productview.aspx?product=41932

Die EU wird oft als eine neue Form thematisiert, die weder Staat noch internationale Organisation, noch internationaler Vertrag ist. Zudem dominiert eine Perspektive, in der Politik zu einem Problem von Verwaltung und Expert*innen umgedeutet und damit der demokratischen Entscheidung entzogen wird. Der vorliegende Band entwickelt eine andere, herrschaftskritische, Perspektive, um die EU als ein Staatsprojekt in der Krise zu fassen. Ob sich aus dem multiskalaren Staatsapparate-Ensemble EU ein Staat mit innerer Kohärenz entwickeln wird, oder ob die EU in der Krise zerfällt, hängt von den gesellschaftlichen Kämpfen und Kräfteverhältnissen ab. Hier entscheidet sich, ob das neoliberale europäische Staatsprojekt stabilisiert werden kann oder ob aus diesen Kämpfen ein neues postneoliberales Staatsprojekt entsteht. Andernfalls werden sich die Desintegrationsprozesse weiter verstärken.

Mit Beiträgen von
Hans-Jürgen Bieling, Hauke Brunkhorst, Moritz Elliesen, Fabian Georgi, Nicholas Henkel, John Kannankulam, Daniel Keil, Sophie Kempe, Elisabeth Klatzer, Lukas Oberndorfer, Christa Schlager, Etienne Schneider, Felix Syrovatka, Jens Wissel und Stefanie Wöhl.

Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse, Band 137.

Tagung in Frankfurt 17.-19.01.2020

„Seit September 2017 bildet die AfD die stärkste Oppositionskraft im Bundestag und ist ein fester Bestandteil der politischen Landschaft geworden. Für Christ*innen in unterschiedlichen Handlungsfeldern stellt sich die Frage nach dem Umgang mit der Partei, ihren Anhänger*innen und Funktionär*innen. Jede fundierte kirchliche Positionierung bedarf der Suche nach präzisen theologischen Begründungen, um die es zu ringen und für die es zu argumentieren gilt. Die Tagung soll für diesen wichtigen Prozess einen Beitrag leisten.“

Weitere Informationen hier: https://ak-politische-theologie.weebly.com/tagung.html#

Für die Frühaufsteher*innen: Samstag um 9h morgens spreche ich zur Krise der Demokratie

 

Hochschulpolitische Konferenz in Greifswald

Am Donnerstag, 21.11.2020, werde ich auf Einladung der GEW bei einen Round-Table zum Thema „Wissenschaft und Gegenaufklärung“ einen kurzen Beitrag halten. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/veranstaltungskalender/detail/n/wissenschaft-und-wahrheit-6-hochschulpolitische-konferenz-52491/

Jetzt im Buchhandel: Kritik der Extremismustheorie / Extrem unbrauchbar

Mit einem Beitrag von mir zur Herkunft des Hufeisenmodells jetzt im Buchhandel erhältlich:

Extrem unbrauchbar. Über Gleichsetzungen von links und rechts

Radiobeitrag im ORF über Solidarität

Gestern lief im ORF-Radio eine Sendung über Solidarität von Sabrina Adlbrecht, zu der ich auch ein paar Sätze beigesteuert habe. Sie kann noch eine Woche hier angehört werden: https://oe1.orf.at/player/20191028/574823

Tagung in Wien am 7. Oktober

Quo Vadis Partizipation und Solidarität?

Weit gefasst verweist Partizipation auf die Einbeziehung von Individuen und Kollektiven in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse. Welche Solidaritäten daraus entstehen und welche Solidaritäten zu Mitbestimmung bzw. Beteiligung beitragen, wird kontrovers diskutiert. Ziel dieser Veranstaltung ist der Austausch zwischen Forschung und Praxis zum breiten Themenfeld Partizipation und Solidarität. Es erwarten Sie Kurzpräsentationen und Diskussion wissenschaftlicher Befunde zu den Bereichen Solidarität in der Arbeitswelt und Bürgerbeteiligung. Die Basis bilden laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte und Dissertationen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen.

Datum und Ort

Montag, 7. Oktober 2019, 10.00 – 17.00 Uhr
Technisch-Gewerbliche Abendschule (TGA), Hörsaal B 402, 4. Stock
Plößlgasse 13, 1040 Wien

Programm

10:00 Uhr: Begrüßung
Josef Wöss, AK Wien, Annika Schönauer, FORBA

10:15 – 11:30 Uhr: Solidarität in Arbeit und Betrieb, Teil 1

– „Isolation is not good for me“: kollektive Handlungsfähigkeit bei PlattformarbeiterInnen in der Wiener Essenszustellung
Benjamin Herr, Universität Wien

– Transnationale Solidarität in multinationalen Unternehmen?
Christin Üyük, Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen

– Einflussfaktoren und soziale Räume für Solidarität in Zeiten der Individualisierung. Betriebliche Beispiele von Solidarität und der Einfluss der Gewerkschaftsschule
Christine Esterbauer, Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB)

11:30 – 11:45 Uhr: Pause

11:45 – 13:00 Uhr: Solidarität in Arbeit und Betrieb, Teil 2

– Arbeitsbedingungen von Beschäftigten mit und ohne Betriebsrat in Österreich: Ergebnisse des EWCS 2015
Bettina Stadler, Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA)

– Betriebsrätegesetz – 100 Jahre Missverständnis
Martin Müller, Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB)

– Wohlfahrtsstaat aus Sicht von Erwerbstätigen aus ländlich geprägten Regionen in Österreich
Hubert Eichmann, Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA)

13:00 Uhr: Mittagsbuffet

14:00 – 15:15 Uhr: Solidarität und Bürgerbeteiligung, Teil 1

– Rechte Strategien in der Krise der Demokratie: Krisenperpetuierung und Pseudopartizipation
Daniel Keil, Universität Köln

– Solidarität als Strukturelement politischer Bewegungen
Johanna Bröse, Universität Köln

– Weder über- noch untersozialisiert. Partizipation und Solidarität am Beispiel Solidarischer Landwirtschaft
Sabine Gruber, Universität Trier und Gemeinwesenarbeiterin, Wien

15:15 Uhr: Pause

15:30 – 17:00 Uhr: Solidarität und Bürgerbeteiligung, Teil 2

– Gelingfaktoren für die Einbindung von vulnerablen Zielgruppen in Entscheidungsprozesse
Berenike Ecker, Zentrum für Soziale Innovation (ZSI), Wien

– Co-Creation in der Stadtplanung: Partizipation & Solidarität 2.0? Erfahrungen aus dem Horizon 2020 Projekt SUNRISE
Lukas Franta & Nadine Haufe, TU Wien

– Mapping Social Architecture – Transformative Praxen globaler Raumproduktion oder: Wie mich eine Fußgängerbrücke mit Anti-Minen AktivistInnen solidarisierte
Marlene Wagner, TU Wien und buildCollective NPO

Der Besuch dieser SOZNET-AK* Veranstaltung ist kostenlos!

Anmeldung bitte hier.

Freie Assoziation erschienen

Unter dem Titel „Wolfsgeheule“ ist die neueste Ausgabe der Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie Freie Assoziation erschienen. Die Ausgabe behandelt im Schwerpunkt türkischen Nationalismus. Einen der Haupttexte – den von Mihri Özdogan „zur Genese der Nationform zwischen Subjektivität und Geschichte“ – habe ich kommentiert.

Daniel Keil 2019: Praxis, säkularisierte Religion und Geschlecht, in: Freie Assoziation 21(2), 72-74

Vorschau: Neuerscheinung im Oktober zur Kritik der Extremismustheorie

Im Oktober erscheint im Verbrecherverlag ein Sammelband mit dem Titel „Extrem unbrauchbar“ (hrsg. von T, Uhlig und K. Rhein) zur Kritik der Extremismustheorie mit einem kleinen Text von mir zur Herkunft des Hufeisentheorems.

Alle wichtigen Informationen hier: https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1008

 

9.5. Kassel: „Welches Europa wollen wir?“

9.5.2019 um 19 Uhr im Großen Saal der VHS
Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel

MAXIMILIAN PICHL wird im ersten Teil seines Beitrags einige Mythen
widerlegen, die die Aufnahme von Flüchtlingen als „Herrschaft des
Unrechts“ (Horst Seehofer) kritisiert haben. Anschließend werden die
Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen auf Europa und die
Drittstaaten im Globalen Süden untersucht. Eine These lautet dabei,
dass die Asylrechtsverschärfungen und die Auslagerung des
Flüchtlingsschutzes ganz wesentlich zu einem autoritären Rechtsruck
beitragen.

Die Ausführungen von DANIEL KEIL werden den Focus auf die Europawahl im
Mai 2019 werfen. Im Zentrum stehen dabei die potentiellen Veränderungen
in der Zusammensetzung des Parlaments und die Bedeutung der erwarteten
Stärkung rechter Parteien. Die transnationale und europäische
Zusammenarbeit (neu)rechter Parteien und außerparlamentarischer
Akteur*innen wurde bisher häufig unterschätzt. Der Beitrag versucht
eine Einschätzung dieser Prozesse zu geben.

Unkostenbeitrag 5 €, kostenlos für Schüler*innen und Studierende

http://www.cercle-francais-kassel.de/Programme

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