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Daniel Keil

Fourth Critical European Studies Workshop, Goethe-University Frankfurt, 23-24 June 2017

This is the fourth edition of a successful series of workshops put together by European scholars, students and activists with the support of CPERN and the Arbeitskreis kritische Europaforschung (AkE/AkG).

This year the CES workshop continues to challenge inconsistencies and blind spots that permeate European Studies and push the boundaries of the critical in the analyses of the area’s problematic. The themes discussed will include the political crisis of the EU and authoritarian modes of politics, the uprise of the new right, questions of climate, and problems of resistance and strategy in production and reproduction as well as in politics and on the streets.

The workshop provides a forum for scholars and activists to meet and discuss critical theoretical and empirical perspectives on the configuration of European capitalism, the EU and political resistance. Previous editions were held at the University of Greenwich in London 2017,at the Universitat Pompeu Fabra in Barcelona (2015), and at the Vrije Universiteit Amsterdam (2014).

In order to foster a constructive debate the workshop will avoid the ‘usual’ conference structure with individual paper presentations and foregrounds collective discussions instead. We will proceed on the basis of thematic block sessions, with each tabling a core text that all participants will have read beforehand. Each of the sessions in the workshop starts with a brief introduction, and 6 participants (to be announced) discussing and enhancing the perspectives developed in that session’s core text from the angle of their own research/activism. This is followed by a mumble where all participants share their ideas in small groups, after which the floor is opened for a plenary discussion.

Confirmed Discussants include Sonja Buckel, Daniela Caterina, Ian Bruff, Daniel Mullis, Carina Book, Manuela Boatca, Sigfrido Ramirez, Tamas Gerocs, Stefanie Hürtgen, Daniela Tepe-Belfrage, Andreas Bieler, Nikolai Huke, Thomas Sablowski, Yuliya Yurchenko, Agnes Gagyi, Daniel Keil, Tibor Meszmann, Theodorus Rakopoulos and more to be announced soon.

The workshop is open to all scholars and activists interested in critical perspectives on European issues. It is free of charge but registration is required. See the full programme below.

 

To register, please go to:

 

https://www.eventbrite.de/e/critical-european-studies-workshop-2017-tickets-32912996659

 

Programme

Friday 23th June

12h30-13h: Round of Introduction

13-15h Session 1: Crisis of the state: state of emergency and authoritarian modes of politics in the EU

Coretext: Oberndorfer, Lukas 2015: From new constitutionalism to authoritarian constitutionalism. Economic Governance and the state of European Democracy, in: Jäger, Johannes/Springler, Elisabeth (eds.): Asymmetric Crisis in Europe and Possible Futures. Critical political economy and postKeynesian perspectives, London New York, 186-207

15-15h30 Break

15h30-17h30 Session 2: The uprise of the new right in Europe

Coretext: Kumral, Sefika 2015: Hegemonic transition, war and opportuinities for fascist militarism, in: Saull, Richard et.al. (eds.): The Longue Durée of the Far-Right, London New York, 64-84

17h30-18h Break

18h-20h Shifts in (transnational) fractions of capital and ‘deep state’ (Roundtable-Discussion)

20h: Dinner at own costs

Saturday June 24

10h-12h Session 3: Climate – the invisible obvious: from denying the problem to inadequate solutions based on agnotology

Coretext: Moore, Jason W. 2014. The End of Cheap Nature. Or How I Learned to Stop Worrying about “The” Environment and Love the Crisis of Capitalism, in:

12h-13h Break

13h-15h Session 4: Resistance and strategy 1: in production and reproduction

Coretext: Bruff, Ian/Wöhl, Stefanie 2016: Constitutionalizing Austerity, Disciplining the Household. Masculine Norms of Competitiveness and the Crisis of Social Reproduction in the Eurozone, in: Aida Hozić and Jacqui True (eds) (2016) Scandalous Economics: Gender and the Politics of Financial Crises. Oxford: Oxford University Press, 92-108

15h-15h30 Break

15h30-17h30 Session 5: Resistance and strategy 2: in politics and on the streets

Coretext: Cristina Flesher Fominaya (2017) European anti-austerity and pro-democracy protests in the wake of the global financial crisis, Social Movement Studies, 16:1,1-20

17h30-18h Closing

 

Location:

Goethe-Universität

Max-Horkheimer-Straße 4

Seminarhaus

60323 Frankfurt

 

The CES organizing team (Agnes Gagyi, Christakis Georgiou, Daniel Keil, Tino Petzold, and Yuliya Yurchenko) hopes to see many of you there!

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6. & 7. Mai: Tagung besorgt.konservativ.rechts in Frankfurt

Sonntag 7.5. 13h:  Panel „Völkische Reaktion und ökonomische Krisenlagen“ mit Jonas Fedders/Kevin Culina, Daniel Keil, Julia Bernstein

Frankfurt University of Applied Sciences

Hier gibt es das Tagungsprogramm

Und hier die Ankündigung:

Tagung besorgt.konservativ.rechts.

Interdisziplinäre Auseinandersetzungen mit neueren rechten Hegemoniebestrebungen

Die gegenwärtige gesellschaftliche Situation in Deutschland scheint so bipolar wie seit langem nicht. Während auf der einen Seite für eine offene und diverse Gesellschaft geworben wird, sind auf der anderen Seite im Jahr 2016 ca. 800 Angriffe auf „Migrant_innen“, Demonstrationen gegen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie Erfolge rechter Parteien zu verzeichnen. Manche Menschen mögen von der Massivität des Erstarkens reaktionärer Tendenzen überrascht sein, dabei verweist die derzeitige Situation auf Lücken, denen zu wenig Beachtung geschenkt wurde: Während schon der klassische Rechtsextremismus in gesellschaftlichen Debatten bisweilen ein randständiges Thema war, blieben die sogenannte „Neue Rechte“ und neuere rechte Akteur_innen weitgehend unbeachtet. Dabei haben die Akteur_innen der „Neuen Rechten“ in der derzeitigen Situation eine bemerkenswerte Rolle inne. Es gelingt ihnen immer mehr in gesellschaftspolitischen Diskursen mit ihrer Ideologie eine „geistige Meinungsführerschaft“ zu etablieren; sie dringen durch neoliberale Forderungen in Politik, Gesellschaft und die Felder Sozialer Arbeit ein und greifen emanzipatorische Wissenschaft durch menschenfeindliche und populistische Hetze an. Das Nichtbeachten dieser Agitationsformen der Rechten führt zu Lücken in der Analyse und Handlungspraxis, welche wir mit unserer Fachtagung gerne füllen wollen. Die Tagung hat das Ziel, über „Neue Rechte“ zu informieren und den Menschen Gehör zu verschaffen, die von den Aktivitäten der „Neuen Rechten“ betroffen sind, um daraus Handlungsperspektiven für Politik, Zivilgesellschaft und die Soziale Arbeit zu entwickeln sowie Möglichkeiten einer breiteren gesellschaftlichen Widersetzung aufzuzeigen.

Vorträge und Workshops

In Planung sind Vorträge und Workshops zu den Themen: Antifeminismus; Rassismus; Neue Rechte und alte Kontinuitäten am Bsp. Sexualität und Sexualpädagogik; Antisemitismus und Querfront; Juristische Positionen; Soziale Arbeit und Bildungsarbeit; Rassismus gegen Sinti und Roma; Antimuslimischen Rassismus.

Dafür haben unter anderem folgende Referent_innen zugesagt: Andreas Kemper, Elisabeth Tuider, Manuela Bojadzijev, Clemens Reichhold, Ronja Wagner, Cagri Kahveci, Tino Heim, Lee Hielscher, Laura Solmaz Litschel, Stefanie Lohaus, Lucius Teidelbaum, Emy Fem, Zülfukar Çetin, Jonas Fedders, Kevin Culina, Julia Bernstein, Daniel Keil, Max Pichl, Danilo Starosta, Robert Claus, Bernd Grafe-Ulke und Tobias Neuburger, Stefan Paulus.

13.4. Fachtagung in Dresden

Zwischen „Islamisierung“ und „Genderwahn“ Vielfaltpädagogik in Zeiten völkischer Mobilisierung.

„Die Erweiterung des Resonanzraums. Völkische Motive und ihre Bedeutung
in der Reorganisation des Konservatismus“
In der anhaltenden Krise, die sich von der Finanz- und Wirtschaftskrise zur
Krise der Europäischen Union weiterentwickelt hat, haben sich völkische
Vorstellungen in der Kriseninterpretation verbreitert. Anhand der zentralen
völkischen Motive lässt sich zudem eine Neuordnung des Konservatismus
nachzeichnen. Im Workshop werden die zentralen völkischen Motive
zusammengefasst und vorgestellt, sowie anhand von Beispielen aufgezeigt,
wie sich mittlerweile Neurechte und konservative Positionen angenähert
haben. Diskutiert werden soll dabei auch, wie diese Entwicklungen theoretisch
einzuordnen sind um mögliche emanzipatorische Gegenstrategien zu
entwickeln.
Referent/Dr. Daniel Keil (Lehrbeauftragter der Frankfurt University of Applied
Sciences, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit)

Das gesamte Programm ist hier einzusehen (Tagungsflyer)

Neuer Artikel erschienen

Out Now: „Europa, Postnazismus, regressive Kollektivität. Anmerkungen zur gegenwärtigen Situation der Europäischen Union – ein Versuch“, in: Diskus Nr.116, Dez.2016, 34-39

Demnächst online unter: copyriot.com/diskus

Dienstag 10.01.2017 Vortrag Hannover

Rückkehr im neuen Gewand?! Zur Aktualität von Faschismustheorien.
Veranstaltungsreihe Januar/Februar 2017.

„Die Erweiterung des Resonanzraums. Pegida, die Aktualisierung des Völkischen und die Neuordnung des Konservatismus“
Vortrag und Diskussion mit Daniel Keil.

Im Zuge der Krisen in Europa hat sich eine neue Konstellation völkischer Bewegungen herausgebildet, die zunehmend stärker werden. In Deutschland kann dieses Erstarken unter anderem darin beobachtet werden, dass seit den sogenannten „Mahnwachen für den Frieden“, die eine erste Sammlungsbewegung für völkische Positionen waren, zunehmend regressive Motive Legitimität erlangen. Um dieses Erstarken analytisch fassen zu können, müssen die völkischen Bewegungen als Teil einer Krisenkonstellation begriffen werden. Hierbei ist es zentral, nicht in deterministische Erklärungsmuster zu verfallen, sondern die gegenwärtige Situation aus den widersprüchlichen Prozessen der Krise der Reproduktion der Gesamtformation zu begreifen. Der Vortrag versucht eine Bestimmung dieser Konstellation anhand zentraler völkischer Motive, die insbesondere in der Reorganisation des Konservatismus eine wichtige Rolle spielen. Ziel ist es, einen Begriff dieser gefährlichen Situation zu entwickeln, nicht zuletzt um auch über Gegenstrategien diskutieren zu können.

Eine Veranstaltung der Gruppe Kritik und Subversion Hannover
mit Unterstützung des AStA der Universität Hannover.

Universität Hannover – Hauptgebäude Welfengarten 1 – Raum F128
Beginn 19 Uhr
Eintritt frei

plakat-hannover

Donnerstag 8.12.16 19h: Die politische Krise der Europäischen Union und das Erstarken autoritärer Bewegungen

Vortrag mit Dr. Daniel Keil

Die Euro-Krise hat sich mittlerweile zu einer handfesten Krise der politischen Institutionen ausgeweitet, die sowohl die Ebene der Europäischen Union als auch die der Mitgliedsstaaten betrifft. Das komplexe politische Gefüge ist stark erschüttert, was sich in den Schlagworten Griechenland-Krise, „Flüchtlingskrise“ und Brexit zusammenfasst. Sie ist daher nicht bloß als Verwertungskrise zu betrachten, sondern muss in einem breiteren Kontext gesellschaftlicher Krisenerscheinungen analysiert werden. Zu letzteren gehören auch die erstarkten rechten Bewegungen, die sowohl auf der Straße als auch in den Parlamenten Erfolge erzielen.

Im Vortrag wird der Zusammenhang der Krise der Europäischen Union mit dem Erstarken der rechten Bewegungen anhand des Begriffs der politischen Krise herausgearbeitet, mit dem ein komplexeres Bild möglich ist und vor allem die europäische Dimension der neurechten Bewegungen berücksichtigt. Zudem ermöglicht dies einen Blick auf emanzipatorische Handlungsoptionen in diesem schwierigen Feld.

Hörsaal A, Melanchthonianum, Uni Halle

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/551388041727170/

 

23.11.2016 18h30: Politische Krise und regressive Kollektivität in Europa

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung des AstA der TU Darmstadt„Krise, Flucht und autoritärer Staat – zu den jüngsten Umwälzungen in Europa“

Raum S1|03/226

Weitere Informationen folgen.

20.10.2016 19h Vortrag in Leipzig

20.10.2016 | 19:00 Uhr | Hörsaal 10, Hörsaalgebäude (HSG) der Uni Leipzig, Universitätsstrasse 3, Leipzig

Daniel Keil

Politische Krise (in) der Europäischen Union und autoritäre Bewegungen

Die Euro-Krise hat sich mittlerweile zu einer handfesten Krise der politischen Institutionen ausgeweitet, die sowohl die Ebene der Europäischen Union als auch die der Mitgliedsstaaten betreffen. Das komplexe politische Gefüge ist stark erschüttert, was sich in den Schlagworten Griechenland-Krise, „Flüchtlingskrise“ und Brexit zusammenfasst. Die Krise ist daher nicht bloß als Verwertungskrise zu betrachten, sondern muss in einem breiteren Kontext gesellschaftlicher Krisenerscheinungen analysiert werden. Zu letzteren gehören auch die erstarkten rechten Bewegungen, die sowohl auf der Straße als auch in den Parlamenten Erfolge erzielen.
Im Vortrag wird der Zusammenhang der Krise der Europäischen Union mit dem Erstarken der rechten Bewegungen anhand des Begriffs der politischen Krise herausgearbeitet, mit dem ein komplexeres Bild möglich ist und vor allem die europäische Dimension der neurechten Bewegungen berücksichtigt. Zudem ermöglicht dies einen Blick auf mögliche emanzipatorische Handlungsoptionen in diesem schwierigen Feld.

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